Der Turbo der Hallenheizung

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Sie sichern den Warenfluss, befördern Schulkinder und sind ziemlich groß: Die Rede ist von Trucks und Omnibussen. Wer sich zutraut die Riesen der Straße zu reparieren, muss allerlei vorweisen können. In erster Linie aber Know-How und eine gut ausgestattete Werkstatt.

Seit Januar 2017 bietet das Mercedes-Benz Tochterunternehmen RKG Truck Service in Bornheim einen Allround-Service für LKW und Omnibusse mit dem Mercedes Stern. Ob Verkauf, Leasing, Werkstatt, TÜV oder Waschanlage, auf 26.000 Quadratmetern finden Kunden hier die geballte Brummi-Kompetenz. Alleine die vor rund vier Jahren errichteten Werkstattbereiche messen rund 3.000 Quadratmeter.

Ausgestattet mit den modernsten Diagnosesystemen und Arbeitsplätzen punktet der Standort mit einer nachhaltigen Gebäudetechnik. So wurde unter anderem LED-Lichttechnik, eine Photovoltaikanlage, zentral verwaltete Betriebsmittelstationen und ein umweltschonendes Heizkonzept realisiert.

„Heizen, nachhaltig und gut“

Wie im größten Gebäudekomplex Deutschlands, dem Daimler Consolidation Center in Speyer, sorgen Infrarotheizungen in Verbindung mit dem Brennwertssystem tetraSchwank für beste Arbeitsbedingungen.

Ähnlich einem Turbo im Auto, der die Leistungsfähigkeit des Motors steigert, verbessert der tetraSchwank die Leistungsfähigkeit der Heizsysteme. Das Wärmerück-gewinnungssystem des Herstellers Schwank, der auch die Heizsysteme geliefert hat, ist dabei direkt im Abgasstrang der Heizanlage eingebunden. Der tetraSchwank entzieht dem Abgas die enthaltene Wärmeenergie bis in den Brennwertbereich und führt sie dem Gebäude unmittelbar wieder zu. Der Anlagenwirkungsgrad steigt bei RKG damit auf bis zu 110%.

Georg Schmitz, Geschäftsführer RKG: „Wir wollen unseren Nachhaltigkeitsgedanken durch das ganze Unternehmen tragen, dazu gehört auch der sinnvolle Einsatz und Umgang mit Ressourcen. Die dezentrale Dunkelstrahler-Heizung arbeitet an sich schon erheblich wirtschaftlicher als herkömmliche Heizsysteme, das zeigen die Erfahrungen an anderen Standorten. Die regenerative Nutzung der Abwärme ist für uns aber das i-Tüpfelchen“.

Das Heizsystem bietet neben dem energiesparenden Betrieb noch weitere Vorteile: Da die Wärme bei diesem System primär nicht mittels warmer Luft übertragen wird, führt das Öffnen von Toren beispielsweise nicht zum Wärmeverlust in der Halle. Dunkelstrahler übertragen ihre Wärme mit Infrarotstrahlung, wie die Sonne. Die Wärme entsteht also direkt an den Oberflächen von Gegenständen, Menschen und natürlich auch auf dem Werkstattboden. Alles zusammen ergibt eine Raumtemperatur, die von den Mitarbeitern als sehr angenehm empfunden wird.

„Wir arbeiten an unglaublich großen Massen. Wenn ein kalter LKW im Winter in die Halle kommt wirkt er wie ein Eisblock. Durch die Infrarotwärme bleibt es den Mitarbeitern aber trotzdem warm. Selbst die Waschhalle können wir jetzt richtig beheizen. Man kann sagen, unser Werkstatteam ist wirklich begeistert“, so Schmitz weiter.

Energiewende spricht für Infrarotheizungen

Die installierte Nennwärmeleistung der Heizungsanlage beträgt für die rund 3.000 Quadratmeter der zwei Werkstatthallen, der zwei TÜV Hallenteile sowie der Waschhalle gerade einmal 296 kW. Deutlich weniger also, was eine konventionelle Heizung bei gleicher Raumtemperatur liefern würde. Das Infrarotheizungen in Gewerbe und Industrie mehr als eine Alternative sind, beweist die sehr gute Auftragslage der Branche und die Zunahme an realisierten Projekten. Gerade im Hinblick auf die verschärften ErP-Richtlinien und das kommende GebäudeEnergieGesetz (GEG) werden dezentral arbeitende Infrarot-Heizungen (Dunkel- und Hellstrahler) weiter an Popularität gewinnen. Ihre Kombinationsmöglichkeiten mit Brennwert- und Wärmerückgewinnungssystemen verschafft Planern den nötigen Spielraum, um in der komplexen Gebäudeauslegung immer noch flexibel planen zu können.

Wörter inkl. Leerzeichen: 3.870

 

 

  

BU: Der große Werkstattbereich wird mit Dunkelstrahlern in Kombination mit dem Brennwertsystem tetraSchwank beheizt.

 

 

BU: Die Dunkelstrahler arbeiten äußerst energiesparend und komfortabel.

 

BU: Auch am sporadisch genutzten TÜV-Arbeitsplatz zahlt sich der Einsatz von Dunkelstrahlern aus. Dank der schnellen Aufheizzeiten wird erst dann geheizt, wenn hier Abnahmen stattfinden – also praktisch auf Knopfdruck

 

 

BU: Das Brennwertsystem nutzt die im Abgas enthaltene Wärmeenergie und führt sie dem Raum direkt wieder zu.

 

BU: Der Truck und Bus Spezialist RKG in Bornheim hat beim Neubau durchgängig auf Nachhaltigkeit gesetzt.

 

Über die Schwank Gruppe

Die Schwank-Gruppe mit Hauptsitz und Produktion in Köln vertreibt in über 40 Länder innovative Hallenklima-Produkte und ist weltweiter Marktführer im Bereich direktbefeuerter Infrarotheizsysteme. Kerngeschäft ist das energiesparende Heizen und Kühlen von Hallen- und Gewerbebauten. Zum Produktportfolio gehören Hell- und Dunkelstrahler, Torluftschleier sowie Wärmerückgewinnungssysteme, Gaswärmepumpen, BHKW´s und RLT-Anlagen. Schwank ist dank seiner hohen Innovationskraft und soliden Entwicklung vom „Handelsblatt“ sowie „Die Welt“ zu den Top 100 Mittelständlern Deutschlands gekürt worden.

Mit Stolz blickt Schwank auf eine lange Firmengeschichte zurück. Nicht zuletzt deshalb, weil Günther Schwank vor über 80 Jahren den ersten Gas-Infrarot-Hellstrahler erfunden hat. Den innovativen Leitsatz trägt das bereits in der dritten Generation geführte Familienunternehmen konsequent fort: Auch heute werden die Infrarot-Heizsysteme von Schwank selbst entwickelt und in Deutschland gefertigt.