Ansteckungsgefahr in Industriehallen durch Strahlungsheizung verringern

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Arbeitgeber und Arbeitnehmer plagen Ängste: Kann oder werde ich mich am Arbeitsplatz anstecken? Könnte die Erkrankung eines Mitarbeiters gar die zwangsweise Schließung meines Unternehmens zur Folge haben? Auch wenn Sicherheitsabstände, regelmäßige Flächendesinfektion und Teilarbeitszeitmodelle mit Home Office geeignete und bewährte Maßnahmen sind, um eine Infektion unter Mitarbeitern zu verringern, in Büroräumen und Produktionsgebäuden gelten seit der Pandemie andere Hygienerichtlinien und selbst Gebäudeausstattungen wie Heizungsanlagen gilt es nun kritisch zu hinterfragen.

SARS-CoV-2-Viren werden durch Luftströmungen getragen

Bekanntlich findet die Covid-19 Infektion hauptsächlich über Tröpfcheninfektion und Aerosole statt, also die beim Sprechen, Husten und Niesen entstehenden Mikro-Tröpfchen. Im Kontakt unter Menschen versuchen wir dies weitestgehend mit geeignetem Mund-Nasenschutz zu vermeiden. Was im Freien gut funktioniert kann in geschlossenen Räumen dennoch zum Risiko werden. Eine Studie am renommierten Hermann-Rietschel-Institut für Heiz- und Raumlufttechnik der TU Berlin über die Verweilzeit von SARS-CoV-2-Viren in der Luft hat interessante Ergebnisse über deren Verweildauer und zurückgelegte Wegstrecke der Viren geliefert. Nach einer Messzeit von 20 Minuten waren noch mehr als 50 Prozent mittlere Partikel (3 bis 10 μm) in der Luft nachweisbar. “Größere Partikel sinken schneller zu Boden. Kleinere Partikel folgen dem Luftstrom und können lange in der Luft verbleiben”, so Prof. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts, Fachgebiet Gebäude-Energie-Systeme. “Eine weitere Studie zeigt, dass sich selbst größere Tröpfchen (>60 μm) unter bestimmten Umständen weit im Raum ausbreiten können. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Partikel im Auftriebsstrom von Wärmequellen (zum Beispiel von einer Person) emittiert werden. Sie steigen auf, verteilen sich horizontal und fangen erst dann an, sich abzulagern. Eventuelle horizontale Luftbewegungen verstärken den Verbreitungseffekt noch”, meint Kriegel. (Quelle: TU Berlin)

Heizt die gesündere Heizung ohne Luft?

Heizsysteme die ohne Luftbewegungen arbeiten, beispielsweise Strahlungsheizungen, können das Ansteckungsrisiko den Untersuchungen folgend signifikant senken. Der Marktführer für Gas-Infrarotstrahlungsheizungen, die Schwank GmbH, sieht darin einen Trend: „Viele unserer Interessenten beurteilen ein Heizsystem jetzt mit Hinblick auf ein minimales Verbreitungsrisiko von Corona-Viren. Gerade unsere Hell- und Dunkelstrahlersysteme, die für den Wärmeübergang keine Luft bewegen, verzeichnen ein Nachfragewachstum“.

Heizungen wie Hell- oder Dunkelstrahler, übertragen Wärme mittels elektromagnetischer Wellen, sogenannte Infrarotstrahlen. Wo die Infrarotstrahlen auftreffen, werden sie in Wärme umgewandelt, das gleiche Prinzip wie bei den Sonnenstrahlen. Infrarotheizungen benötigen daher kein Trägermedium zum Transport ihrer Energie. Die Wärme gelangt nahezu verlustfrei von der Heizung in den Aufenthaltsbereich der Mitarbeiter und verursacht keine Luftbewegung, wie dies bei konventionellen, luftgeführten Systemen der Fall ist und ist damit sehr wirtschaftlich. So vermeiden Strahlungsheizungen ungewünschte Luftströmungen, Staubaufwirbelungen und Wärmepolster unter der Hallendecke.

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BU: Infrarotheizungen haben bei in der Corona-Krise einen wesentlichen Vorteil: Für die Beheizung müssen die Geräte keine Luft bewegen, das mindert das Infektionsrisiko.

 

 

 

BU: Auch in Fertigungshallen vermeiden Strahlungsheizungen ungewünschte Luftströmungen, Staubaufwirbelungen und Wärmepolster unter der Hallendecke

 

Über die Schwank Gruppe

Schwank ist eine der wertvollsten Premiummarken im Segment Hallenheiz- und klimatechnik. Die Schwank-Gruppe mit Hauptsitz in Köln vertreibt in über 40 Länder innovative Hallenklima-Produkte und ist weltweiter Marktführer im Bereich direktbefeuerter Infrarotstrahler. Kerngeschäft ist das energiesparende Heizen und Kühlen von Hallenbauten. Zum Produktportfolio gehören Hell- und Dunkelstrahler, Warmluftgeräte, Torluftschleier, Wärmerückgewinnungs-systeme sowie Wärmepumpen, RLT-Systeme und Großventilatoren. Schwank ist dank seiner hohen Innovationskraft und soliden Entwicklung vom „Handelsblatt“ sowie „Die Welt“ zu den Top 100 Mittelständlern Deutschlands gekürt worden. Mit Stolz blickt Schwank auf eine lange Firmengeschichte zurück. Nicht zuletzt deshalb, weil Günther Schwank vor über 70 Jahren den ersten Gas-Infrarot-Hellstrahler erfunden hat. Den innovativen Leitsatz trägt das bereits in der dritten Generation geführte Familienunternehmen konsequent fort: Auch heute werden die Systeme von Schwank selbst entwickelt und „Made in Germany“ gefertigt.